Coop gibt Bio-Gas
Anlässlich der Natur 09 in Basel hat Coop am 19. Februar seine Biogas-Strategie vorgestellt. Im Klimaschutz heisst das Credo für Coop: Vermeiden, reduzieren, kompensieren. Im Inland unterstützt Coop aus dem Fonds für Nachhaltigkeit gemeinsam mit EnergieSchweiz Biogasanlagen auf Coop-Naturafarm- und Bio-Betrieben. Das Förderprogramm wurde nun an die neuen Rahmenbedingungen des Bundes angepasst.
Ab sofort erhalten Anlagen, die hauptsächlich Hofdünger verwerten einen maximalen einmaligen Beitrag von 200'000 CHF für Investitionskosten. Damit unterstützt Coop eine nachhaltige Energieproduktion, welche nicht mit der Nahrungsmittelproduktion in Konkurrenz steht. Zur Kompensation der eigenen CO2-Emissionen und Flugtransporte erwirbt Coop über den Fonds für Nachhaltigkeit vom WWF CO2 Zertifikate.
Mit diesen Zertifikaten werden u.a. Biogas-Projekte in Nepal realisiert. Hier profitieren nicht nur Klima und Bevölkerung, sondern auch die bengalischen Tiger und Schneeleoparden im Tiefland Nepals. Wenn Biogas statt Holz zum Kochen verwendet wird, ist auch gewährleistet, dass der durch die intensive Holznutzung stark bedrohte Lebensraum der Tiere nicht noch weiter gefährdet wird.
Ob Strom, Wärme, Treibstoff oder auch Klimaschutz: Bei Biogasprojekten ist eine Kontrolle der Qualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette zentral. "Klimaverantwortung heisst: primär Emissionen vermeiden, reduzieren und dann erst kompensieren" erklärt Christian Rüttimann, Umwelt-Verantwortlicher von Coop.
Medienmitteilung