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März 2010
Zürich baut eine der grössten Biogasanlagen
Mit der Gründung einer selbständigen Biogas Zürich AG und dem Bau einer der grössten Biogasanlagen der Schweiz im Werdhölzli, macht die Stadt Zürich einen neuen Ablauf in der Grüngutverwertung. Nach einer Volksabstimmung im Jahr 1990 – bei der die Zürcherinnen und Zürcher zum Grundsatz der Einführung der Grünabfuhr zugestimmt haben – führten verschiedene Gründe dazu, dass rund zwanzig Jahre vergingen, bis die Situation neu eingeschätzt wurde. Stadträtin Ruth Genner hat am vergangenen Mittwoch, 24. März, ein Konzept für die Abfuhr des Grünguts und dessen Verwertung im grossen Stil präsentiert. Der Stadtrat schlägt dem Gemeinderat vor, dass zur Umsetzung eine selbständige Aktiengesellschaft gegründet wird, an der sich ERZ (Entsorgung und Recycling Zürich) mit 4,8 Mio beteiligen soll. 3,2 Mio. würde die Erdgas Zürich AG als Partnerin beisteuern. Steuergelder sollen nicht verwendet werden.
In der neuen Biogasanlage sollen mit rund 4000 Tonnen Küchenabfällen im Jahr und 25000 Tonnen Gründgut aus anderen Gemeinden, rund 5,45 Mio. Kubikmeter Biogas entstehen, womit man den Wärmebedarf von rund 5000 Wohnungen decken könnte.
Quelle: NZZ 25. März 2010
"Wettbewerbliche Ausschreibung" - Strom sparen
Das Instrument der "Wettbewerblichen Ausschreibung" dient der Förderung von Massnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs. Es steht ein Fonds zur Verfügung, mit dem Projekte und Programme mit einem ausgezeichneten Kosten – und Wirklungsverhältnis finanziell unterstützt werden. Zur Verfügung stehen im Jahr 2010 ca. 9 Mio. Franken.
Per 29.03.2010 findet die erste Ausschreibung für Projekte und Programme statt. Details dazu finden Sie im Newsletter 1 / März 2010.
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Quelle: ProKilowatt
Biogasaufbereitung gewinnt an Bedeutung
Die Aufbereitungvon Biogas und Einspeisung ins Gasnetz hat an Bedeutung stark zugenommen. Einerseits führen die steigenden Erdöl- und Erdgaspreise und andererseits das wachsende Angebot an erneuerbaren Energien in vielen Ländern zu dieser Entwicklung. Die Zahl der Aufbereitungsanlagen hat weltweit in den letzten fünf Jahren von 40 auf über 100 zugenommen. Die Prozesse wurden optimiert, die Investitionskosten gesenkt. Die Task 37 der IEA hat eine neue Broschüre zum aktuellen Thema publiziert.
Quelle: Newsletter Task 37, März 2010
Axpo Kompogas liefert zwei Anlagen ins Ausland
Die Schweizer Axpo Kompogas AG errichtet Biogasanlagen für zwei ausländische Entsorgungsunternehmen. In Deutschland in Ennigerloh für den Konzern Remondis und in den Niederlanden für die Firma De Meerlanden in Rijsenhout bei Amsterdam. In der Biogasanlage von Remondis sollen 18'000 Tonnen Bioabfall im Jahr vergärt und 17'000 Tonnen direkt kompostiert werden. In der Biogasanlage von De Meerlanden werden jährlich 42'000 Tonnen fester Bioabfall vergoren.
Quelle: EUWID, 10. März 2010