Articoli correnti

Articoli da dicembre 2010
Ausland: Erhöhung Bioethanolanteil beim Benzin

Ab Januar 2011 soll in Deutschland der Bioethanolanteil beim Benzin von fünf auf zehn Prozent erhöht werden. Das hat das Bundeskabinett Ende Oktober beschlossen. Damit sollen die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor gemindert und die Abhängigkeit vom immer knapper werdenden Erdöl gesenkt werden. Mit Beginn des kommenden Jahres treten Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Biotreibstoffen in Kraft, die verhindern sollen, dass beispielsweise in Schwellen- und Entwicklungsländern Regenwälder gerodet werden, um den europäischen Treibstoffbedarf zu decken.

Die langfristige Strategie für nachhaltige Biomasse sieht vor, dass nachwachsende Rohstoffe primär stofflich, Abfall- und Restbiomassen primär energetisch genutzt werden. Industriell genutzte Rohstoffe sollen vorrangig auf Flächen aufgebaut werden, die sich für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion nicht oder nur eingeschränkt eigenen. Der Anbau von Bioenergieträgern darf keine indirekten Landnutzungsänderungen auslösen.

Quelle: UBA aktuell, 19.11.2010



Ausland: Zahl der Biogasanlagen steigt höher als erwartet

Bis zum Jahresende werden in Deutschland etwa 6000 Biogasanlagen in Betrieb sein, davon wird es sich bei 50 Anlagen um Bioerdgasanlagen handeln. Die installierte elektrische Leistung wird sich damit auf rund 2280 Megawatt addieren, was die früheren Erwartungen des Fachverbandes Biogas übertrifft. Im Februar 2010 wurden rund 5300 Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von 1950 Megawatt prognostiziert.

Das EEG hätte grundsätzlich die richtigen Akzente gesetzt und dafür gesorgt, dass aus Gülle und Energiepflanzen so viel Strom erzeugt wird wie in den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Brokdorf gemeinsam, sagte Josef Pellmeyer, Präsident des Fachverbandes Biogas. Auch für 2011 wagt der Verband eine Prognose für Deutschland: Die Zahl der Anlagen, davon 80 Einspeiseanlagen, werden auf 6800 ansteigen, die installierte elektrische Leistung auf 2560 MW anwachsen. Eine deutliche Zunahme erwartet der Fachverband bei den Exporten.

Quelle: EUWID, 01.12.2010



Grünabfuhr in der Stadt Zürich

Ab 2010 werden in Zürich vergärbare Abfälle aus Küchen und Gärten separat eingesammelt und zu Biogas verarbeitet. Das heute offene Kompostierwerk Werdhölzli wird nun in den nächsten Jahren durch eine geschlossene Anlage ersetzt. Dafür werden Investitionen von rund 28 Millionen Franken getätigt. 4.8 Mio. Franken übernimmt die Stadt, die Erdgas Zürich AG beteiligt sich mit 3.2 Millionen, der Rest finanziert die eigens für das Projekt gegründete Biogas Zürich AG über Kredite. Mit dem aus der Anlage stammenden Biogas könnten rund 5'000 Haushalte geheizt werden.

Quelle: Tages-Anzeiger Stadt Zürich



Biogasanlage Nesselnbach im Bau

Die Biogasanlage auf dem Geländer der Recycling Energie AG in Nesselnbach ist im Bau und soll im Frühling 2011 in Betrieb gehen. Die grösste Anlage im Kanton Aargau kostet rund 12 Millionen Franken und soll im Vollbetrieb 7 Millionen Kilowattstunden Strom (für 1'200 bis 1'400 Haushalte), 1.7 Mio. Liter Biodiesel, 3'000 Kubik Holzschnitzel, 8'000 Kubik Kompost und 17'000 Kubik Flüssigdünger produzieren.

Quelle: Schweizer Bauer



Biogasanlage in Kägiswil im Bau

In Kägiswil wird die erste Obwaldner Biogasanlage erstellt. Die Bauarbeiten laufen seit Ende Oktober. Träger für das 3.4 Millionen Franken Projekt sind acht Landwirte aus Kägiswil. Im Mai 2009 haben sie dafür die Naturaenergie AG gegründet. Ab Anfang Mai 2011 soll die Anlage aus Hofdünger, Grüngut und Gastroabfällen Strom für 220 Haushalte produzieren. Zudem werden drei bis vier Arbeitsplätze geschaffen.

Quelle: Schweizer Bauer



Erdgas-Versorger wollen Biogas-Produktion versechsfachen

Aus dem Schweizer Erdgas-Netz kann künftig viel mehr erneuerbare und CO2-neutrale Energie genutzt werden. Immer mehr Konsumenten wollen Biogas nutzen. Mit seinem Biogas-Förderprogramm beabsichtigt der Branchenverband der Schweizer Erdgas-Versorger die Produktion und Einspeisung von Biogas ins Erdgas-Netz zu versechsfachen. Ziel sei, bis in sechs Jahren rund 300 Millionen Kilowattstunden Biogas ins Netz einzuspeisen. Das entspricht einer Energiemenge von über 30 Millionen Litern Benzin. Damit können jährlich 70'000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Zahl der Biogasanlagen, die ins Erdgas-Netz einspeisen, wird dazu von heute 11 auf rund 25 grössere Anlagen wachsen. Investitionen in neue Anlagen sowie die Einspeisung und der Transport im Netz werden mit finanziellen Beiträgen unterstützt.

Medienkonferenz des VSG vom 6. Dezember 2010

Quelle: www.erdgas.ch



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