Articoli da
dicembre 2009
KEV-Projekten "ein Gesicht geben"
Der Nationalrat hat die Erhöhung der KEV-Mittel beschlossen. 2010 folgt die Diskussion im Ständerat. Um den KEV-Projekten, die in der Warteschlange sind "ein Gesicht zu geben", haben die Nationalräte Roger Nordmann und Eric Nussbaumer sowie weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft ein entsprechendes Projekt initiiert.
Auf der Webseite www.cleverenergy.ch finden Sie detaillierte Informationen und Angaben zum Thema. GebenSie Ihr Projekt jetzt ein und helfen Sie mit, die Politik von der Notwendigkeit der Erhöhung der KEV-Mittel zu überzeugen!
Die Firma Oberle AG setzt auf grüne Energie
Kaum eine andere Firma in der Schweiz verzeichne grössere Einsparungen beim CO2-Ausstoss, beteuert Firmenchef Jörg Oberle. Seit der Inbetriebnahme der Firma 2001 arbeite man konsequent auf eine Linie ohne fossile Brennstoffe hin. In einem nächsten Schritt ist laut eigenen Angaben die "leistungsfähigste Biogasanlage der Schweiz" geplant. Rund 80 Käsereien aus der Zentralschweiz und weiteren Regionen liefern pro Jahr ca. 200 Mio. Liter Schotte. In Rickenbach werden daraus Flüssigkonzentrate und Milchpulver für die Tierfutterproduktion hergestellt. Aus den übrigen 5200 Tonnen Abfallsubstrate wird via Biogasanlage Abwärme und Strom gewonnen. Auf den heutigen Verbrauch von 1,5 Mio. Liter Heizöl pro Jahr soll in Zukunft vollständig verzichtet werden.
Der Kanton prüft derzeit die Umweltverträglichkeit der Rickenbacher Anlage. Der Gemeinderat steht dem Projekt positiv gegenüber.
Quelle: Neue Luzerner Zeitung, 11.11.2009
Biogasanlage für optimale Synergien
Drei Unternehmer aus dem Reusstal – Werner Humbel (Humbel Lebensmittel Recycling), Guido Hufschmid (Hufschmid Gründgutverwertung GmbH) und David Regez (Bäuerliche Arbeitsgruppe Qualitätskompost) – planen im Gebiet Schällewärch auf Gemeindegebiet von Niederwil den Bau und Betrieb eines neuen Energie- und Recyclingparks für rund 11.5 Mio. Franken. Aus Speiseresten, Altspeiseöl, Gülle, Gemüseresten und Grüngut sollen ab 2011 Ökostrom, Biodiesel, Hackschnitzel, Kompost und Flüssigdünger entstehen. In der Anlage werden jährlich 7 Mio. Kilowattstunden Ökostrom produziert. 15% davon werden für den Eigenbedarf genutzt, die restlichen 85% werden an das EWZ verkauft. Zudem sollen 1.7 Mio. Liter Biodiesel hergestellt werden und Abnehmer für Kompost und Flüssigdünger sind Landwirte aus der Region.
Quelle: Der Reussbote, 20.11.2009