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Artikel von November 2009
Kompogas und Axpo: zwei starke Marken zusammen

Die Kompogas AG, ein führendes Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energie hat zusammen mit der Axpo AG weltweit bis heute 50 Anlagen realisiert. Ab dem 1. Dezember 09 präsentieren sich die Kompogas AG und das Energieunternehmen Axpo AG neu unter dem Namen "Axpo Kompogas AG".

 

 



Alle Aspekte der Biomethanproduktion

Auf der Biogasmax Webseite zeigt ein 10minütigen Video das ganze Spektrum der Biomethanproduktion. Die einzelnen Prozessschritte wie Abfallverwertung, Vergärung von Biomasse, Produktion, Verteilung und Verwendung von Biogas werden anhand von Beispielen und Erfahrungsberichten aus der Schweiz, Schweden und Frankreich erläutert.

Quelle: Biogasmax Newsletter, 19.11.09



Nationalrat will grünen Strom fördern

Der Nationalrat will die maximale Förderabgabe für «grünen Strom» um 50 Prozent erhöhen. Er hat am Mittwoch eine entsprechende Anpassung im Energiegesetz genehmigt. Die Erhöhung der Zuschläge für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) soll zusammen mit der Erhöhung der Wasserzinsen erfolgen. Die grosse Kammer hiess die Vorlage am Mittwoch mit 135 gegen 49 Stimmen gut, sie geht zurück an den Ständerat. Für den Bau von Photovoltaik-Anlagen soll es weiterhin einen «Förderdeckel» geben. 

Mit dem Strompreis-Zuschlag wird die kostendeckende Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien finanziert. Die beschlossene Erhöhung auf maximal 0,9 Rappen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Tausende Projekte, die wegen dem Deckel nicht umgesetzt werden konnten, können damit in den nächsten Jahren realisiert werden.

Quelle: NZZ Nachrichten 26.11.09



Fleissige Energielieferanten

Die Biogasanlage im Hellabrunner Zoo ist eine von vielen Aktivitäten der Stadtwerke München im Bereich erneuerbare Energien. Was Elefanten im Zoo fallenlassen, landet in der Biogasanlage, die mit einem Blockheizkraftwerk den Tierpark mit umweltfreundlichem Strom und Wärme versorgt. Ausgangsstoff für die Biogasgewinnung ist der Bioabfall des Tierparks. Dies sind pflanzliche Futterreste und der Mist der pflanzenfressenden Tiere. Die Entsorgung läuft unverändert über das biologisch geführte städtische Gut Beigarten. Neben der Gewinnung von Strom und Wärme ergibt sich noch ein weiterer ökologischer und ökonomischer Vorteil. Mit der Vergärung durch Bakterien geht eine Verringerung des Volumens einher. Dadurch fallen weniger Fahrten zum Kompostierungsbetrieb an, was wiederum Kosten spart und die Umwelt weniger belastet.

Quelle: "neue energie" 11/2009



Insolvenz der Schmack Biogas AG

Mit Schmack Biogas AG muss ein Vorzeigeunternehmen der Branche Insolvenz anmelden. Experten sehen den Biogasmarkt dennoch im Aufwind und vermuten Fehler im Management. In einer Presseerklärung Ende Oktober 09 wurde erläutert, dass man trotz intensiver Verhandlungen mit Banken und Investoren keine Lösung finden konnte. Gänzlich überraschend kommt die Meldung aber nicht. Gründe für die Unternehmenspleite sehen Branchenkenner auch in der strategischen Ausrichtung. Die Konzentration auf den Bau von Grossanlagen mit der Möglichkeit zur Biogaseinspeisung habe nicht die erhofften Gewinne gebracht. Die Biogaseinspeisung ins Erdgasnetz kommt ohnehin nur zögerlich voran.

Beim Fachverband Biogas hält man die Schmack-Krise für einen Einzelfall ohne Auswirkungen auf die Branche. Die Auftragslage sei in den meisten Fällen gut, projektiert und gebaut würden zurzeit vor allem landwirtschaftliche Biogasanlagen.

Die Insolvenz hat zunächst keine grossen Auswirkungen, der Betrieb der Schmack läuft erst mal weiter und ob die Firma auf öffentliche Hilfen hoffen kann ist noch offen.

Quelle: "neue energie" 11/2009



KEV-Projekte warten auf den positiven Entscheid des Nationalrats

Der Nationalrat berät am 23.11. über die Erhöhung der KEV-Mittel. Anschliessend folgt dann die Diskussion im Ständerat. Um den KEV-Projekten, die in der Warteschlange sind "ein Gesicht zu geben" und somit den Druck des KEV-Deckels zu erhöhen hat Nationalrat Erich Nussbaumer und weitere ein entsprechendes Projekt initiiert.

Auf der Webseite www.cleverenergy.ch finden Sie detaillierte Informationen und Angaben zum Thema. Melden Sie Ihr Projekt jetzt an!



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