Blockheizkraftwerk
Blockheizkraftwerke (BHKW) sind modular aufgebaute Anlagen zur Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme. Sie können zur Energieerzeugung auf Biogasanlagen eingesetzt werden. Übliche BHKW-Module haben elektrische Leistungen zwischen fünf Kilowatt und fünf Megawatt. Dieses breite Leistungsspektrum erlaubt den Einsatz von BHKW sowohl auf landwirtschaftlichen sowie auf gewerblich-industriellen Biogasanlagen.
Das im Biogas enthaltene Methan wird in einem BHKW als Kraftstoff eingesetzt. Im Antriebsmotor eines BHKWs wird das Biogas verbrannt. Dieser Prozess wandelt die enthaltene Brennstoffenergie in mechanische Energie um. Dank eines Generators wird die mechanische Energie in elektrischen Strom konvertiert. Die entstehende Erwärmung des Systems muss zur Maximierung des Wirkungsgrads möglichst optimal ausgekoppelt werden. Die Abwärme im Antriebsmotor wird daher über die Motorkühlung und weiter über einen Abgaswärmetauscher geführt und in die Heizanlage eingebunden. Die Abgase werden durch die Abgasleitung zuverlässig und auf möglichst kurzem Weg ins Freie geführt. Durch die Nutzung der Abwärme lässt sich der Energienutzungsgrad des Gesamtprozesses entscheidend erhöhen.